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Foto-Essay: Athleten in Aserbaidschan
Autor: SITKA Gear
Kategorien: Jagden
02 Juni, 2017



Cole Kramer und Dustin Roe sprechen schon seit Jahren davon, Dagestan Tur zu jagen. Als sie sich schließlich zu dem Abenteuer aufmachten, wollten wir auch etwas von dem sehen, was sie mit ihren Augen erblickten. Also haben wir den Fotografen Steven Drake mitgeschickt.
 

„Als Guides kommen Cole und ich gar nicht so oft zur Jagd, wie wir das selbst gerne wollten. Aber wir haben das Glück, mit der Jagd unseren Lebensunterhalt bestreiten zu können, und damit die Träume anderer wahr werden zu lassen. Für dieses Jahr haben wir eine Reise zur Jagd nach Dagestan Tur, einer Ziegenart, die nur im aserbaidschanischen Kaukasus lebt, geplant. Hier schlüpfen wir von der Rolle der Guides in die der Jäger.“ – Athlet Dustin Roe
 

„Nach 40 Stunden Flug verbrachten wir zwei Tage in Baku, Aserbaidschan, und mussten auf mein Gepäck warten. Wir hatten aber schon ein paar zusätzliche Tage eingeplant, um solche Verspätungen des internationalen Reiseverkehrs aufzufangen. Während wir warteten, verschwendeten wir keine Zeit und lernten Baku kennen.“ – Athlet Dustin Roe



„Bis zur zweiten Übernachtung war ein Teil meiner Ausrüstung da, aber der Rest war immer noch vermisst. Wir teilten genügend Ausrüstung zwischen Cole und Steve auf, damit ich jagen konnte. Wir konnten nicht mehr länger in Baku warten und fuhren die ganze Nacht durch. Bei Sonnenaufgang kamen wir in Sheki an.“ – Athlet Dustin Roe



„Unsere Sättel waren nicht das, was wir von unseren westlichen Ledersätteln gewohnt waren. Sie erinnerten mehr an eine Art Mini-Packsattel mit einem Kissen als Sitzfläche. Die Steigbügel waren aus Metall und anstatt mit den Füßen an den Seiten zu reiten, ritten wir mit den Füßen vorne. Es war ganz anders, aber trotzdem überraschend bequem. Zumindest dachte ich das.“ – Fotograf Steven Drake



„Auf den ersten paar Tagen der Jagd war der Nebel so dicht, dass wir nicht sehen konnten, wohin wir kletterten. Ein kurzer Wetterumschwung am zweiten Tag enthüllte eine riesige Ziegenherde auf der anderen Seite des Tals, und damit begann die Jagd. Dustin stieg mit seinen Guides weiter den Berg hinauf, um ihnen den Weg abzuschneiden; ich hoffte auf eine Gelegenheit, von unterhalb zu schießen. Meine Guides, Steve und ich stiegen 4.000 Fuß bergab, anschließend wieder die gesamten Höhe bergauf, um zu den Tur zu gelangen. Wir kamen auf unserem sechsstündigen Anstieg ganz schön ins Schwitzen.“ – Athlet Cole Kramer



„Während wir im Nebel herumkletterten, überquerten wir einen Kamm und gelangten in eine kleine Senke. Hier fanden wir eine kleine Schäferhütte, die in die Böschung gebaut worden war. Die Ziegen waren nicht mehr sehr weit von uns entfernt, aber der Nebel und die Wetterbedingungen wurden schlimmer, also verkrochen wir uns in der Hütte und warteten auf besseres Wetter. Während wir da so saßen, betrachteten wir all die Namen und Daten, die in den Fels geritzt waren, und die unsere eigene Lebenszeit um einiges überstiegen.“ – Athlet Cole Kramer



Als der Nebel sich endlich lichtete, befand sich die Ziegenherde gerade mal 700 Yards vor uns. Steve und ich krochen auf dem Bauch 420 Yards den Dutzenden wachsamen Augenpaaren entgegen. Meine Guides Tural und Osimon blieben zurück, um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Ein Schuss, und der schönste Bock der Herde lag am Boden. Dustin befand sich auf der gegenüberliegenden Bergseite an einer engen Stelle und hoffte, dass sich die Ziegen nicht auf ihn zubewegen würden. Sie entschieden sich für eine andere Richtung. Seine Jagd war noch nicht zu Ende.“ – Athlet Cole Kramer



„Nachdem Cole alles von seinem Tur genommen hatte, was er wollte, kamen wir an den knorrigsten Berg, den ich jemals gesehen habe. Wir krochen fast fünf Stunden im Dunkeln den Berg entlang, mitten in einem Schneesturm, um zurück zum Camp zu gelangen. Ich habe dieses Foto am Morgen davor aufgenommen und hielt es eigentlich für unmöglich für Menschen, sich in einem solchen Gelände zurecht zu finden. Ein äußerst vorsichtiger Schritt nach dem anderen, mit Mikro-Spikes und auf allen Vieren, zeigte, dass es doch möglich war. Es waren wirklich belastende fünf Stunden. Ich habe nicht vor, nochmal in ein solches Gelände zu steigen, aber sollte es doch geschehen, ist es schon toll, zu wissen, was alles geht.“ – Fotograf Steven Drake


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